Advent of Code 2019 — Tag 4

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Fünfer Tag, vierter Blogpost zum vierten Türchen. Nachdem ich im Zug aus Basel auch dank einer Weichenstörung den dritten Tag endlich gelöst hatte, skizzierte und notierte ich meinen Ansatz für den vierten Tag. Runterprogrammieren sollte ich ihn erst später. Zumindest der erste Teil fiel mir dann wieder leichter, den zweiten habe ich nicht mehr gelöst. Und ich finde das noch nicht mal schlimm.

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Advent of Code 2019 — Tag 1

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Hallo und herzlich willkommen zum Advent of Code. Dieses Jahr scheint das Motiv irgendwas mit Star Wars und Rocket Science zu sein. Hinter dem ersten Türchen verbarg sich hinter der ersten Teilaufgabe eine kleine Treibstoffberechnungsaufgabe, im zweiten Schritt musste man dann noch den benötigten Treibstoff für den benötigten Treibstoff berechnen. Und dann den benötigten Treibstoff für den benötigten Treibstoff und so weiter und so weiter.

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Advent of Code 2019

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2018 habe ich zum ersten Mal am Advent of Code teilgenommen. Das ist quasi ein Adventskalender mit kleinen Rätseln und Aufgaben für Programmierer*innen. Damals mit Python und damals habe ich relativ schnell wieder aufgegeben. Wenn ich mich recht entsinne, lag es daran, dass ich mir irgendwann an irgendeiner Aufgabe die Zähne ausgebissen habe und anschliessend weder Zähne, noch weitere Motivation hatte.

Aber dieses Jahr wird mal wieder alles anders: Dieses Jahre nutze ich Ruby und warum sollte es dieses Jahr nicht alles anders werden?! Ausserdem möchte ich dieses Jahr gerne in kleinen Blogposts zu den jeweils aktuellen Aufgaben schreiben und so kurz darauf eingehen, was an dem Tag gut und was weniger gut lief. Ausserdem schreibe ich gerne Blogposts und hoffe so, mich selbst ein bisschen zu motivieren. Erst kam mir die Idee, einen kleinen, weiteren Podcast zu machen, aber für Code dürften Blogposts das geeignetere Medium sein. scy geht sogar noch einen Schritt weiter und streamt seine Türchen täglich auf Youtube. Auch eine tolle Idee!

Den Code meiner Ruby-Enterprise-Software von diesem und dem Python-Versuch von letztem Jahr findest du bei Interesse auf Github. Hier ist vielleicht noch der Hinweis sinnvoll, dass ich gerade erst mit Ruby angefangen habe, entsprechend ziemlich groben Holzhammercode produziere und auch Tests sind mir erstmal egal.

Aber geht es nicht auch darum, beim Advent of Code? Ums lernen und ausprobieren? Wie siehst du das? Machst du überhaupt beim Advent of Code mit? Vielleicht hast du dann ja Interesse, unserem privaten Leaderboard beizutreten?

Ich freue mich auf die nächsten Wochen. Und natürlich Feedback, Kommentare und Pull Requests!

CST039 — Geld und Gehalt

Wir haben eine Bierempfehlung bekommen: Stiegl Goldbräu. Aber weil wir es beide nicht auftreiben konnten, trinkt Nathan jetzt ein Sierra Nevada Orange IPA und Max die ersten Schlucke der fünfzehnten Flasche Sloe Gin der Cambridge Destillery. Dabei unterhalten wir uns über das, worüber wir alle viel zu wenig sprechen, vor allem mit Kolleg*innen: Unsere Gehälter.

Warum ist es wichtig, darüber zu reden? Hier sei auf die Diskussion auf Twitter verwiesen. Reicht das schon, um die Gender Pay Gap zu überwinden? Und wie sieht das eigentlich mit unseren Gehältern aus? Die sind ja bekanntlich grundsätzlich zu niedrig!!! Aber wenn dieses Jahr nicht mehr Geld drin ist, ist vielleicht eine Bahncard drin? Ein Firmenwagen? Eine Konferenz? Irgendwo gibt es immer Geld!

Ganz unabhängig vom Gehalt ist es nie verkehrt, Mitglied einer Gewerkschaft zu sein. Das ist gelebte Solidarität, gut für alle und bei Problemen mit mit Arbeitgeber*innen seid ihr nicht alleine. Denkt mal über eine Mitgliedschaft nach 🙂

Wir bedanken uns wie immer für’s Zuhören. Verbesserungsvorschläge, Getränkeempfehlungen, Liebesbekundungen und Kritik bitte wie immer via Twitter an @codestammtisch oder diskret per Mail an hallo-at-codestammtis.ch

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CST038 — Neues Projekt

Nach zwei Wochen sehen wir uns also wieder. Bei einem Imperial IPA aus Strasbourg und Mountain Dew aus dem AKW Springfield unterhalten wir uns also darüber, wie wir neue Projekte beginnen.

Wir plaudern so aus dem Nähkästchen und sind uns erschreckend einig: Papier hilft! Ein bisschen Gekrackle hier kan unter Umständen ein paar Wochen Arbeit, viel Frust und viel Geld sparen. Das macht übrigens auch der Comic-Zeichner, dessen Video sich Nathan letztens anschaute, so. Und weil Comic-Zeichner*innen alleine deswegen Recht haben, weil sie Comics zeichen, ist das jetzt einfach mal so. Ausserdem haben User Stories mal wieder einen Gastauftritt.

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CST037 — Entwickeln mit IDEs, Editoren und Florian

Florian (Auf Twitter @flowfx_ mit Unterstrich, auf Mastodon unter @flowfx ohne Unterstrich) hat mal Python entwickelt und verdient seine Brötchen jetzt als Rails-Entwickler für eine Firma in Frankfurt. Und weil das zufällig das am Main ist, gehen er und Nathan gelegentlich gemeinsam mittagessen. vim benutzt Florian schon sehr lange — weil alle sagten: Das ist cool! Und was lag da näher, als das dann auch zum Rails-Entwickeln zu benutzen? Gerade mit den ganzen Plugins des Tim Pope!

Und so sitzen Florian beim Dolden Dark vom Riedenburger Brauhaus, Max beim Omnipolo Maz und Nathan bei Dr. Pepper zusammen und podcasten. Apropos Podcast: Florian hat auch einen: Several Ways to Live.

Wir hangeln uns an den verschiedene Bestandteilen einer IDE entlang, die wir benutzen und Florian erzählt dann frei von der Leber, wie er das ohne IDE hinbekommt. Debugger. Dateiverzeichnis. Refactoring und so weiter und so weiter. Aber warum eigentlich entweder vim oder IDE? Warum eigentlich nicht zum einen das eine, zum anderen das andere? Oder wie Nathan auch gleich mehrere Entwicklungsumgebungen?

Es folgt eine unvollständige Liste von den erwähnten vim-Plugins:

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CST036 — CI und CD

Herzlich willkommen zu einem weiteren Ritt durch die wilde Welt des Software Engineerings! Bei einem speziellen Brooklyn Special Effects der Brooklyn Brewery und einer Mio Mio Mate Banana treiben wir unsere Pferde an Build Servern vorbei über CI und CD zu CI/CD (Nathan hat sich letztens Red Dead Redemption gekauft, aber er zügelt sich jetzt.)

Was macht so ein Build Server? Und warum ist das, was er tut, sinnvoll? Und wie spielt das denn mit einer Continuous Integeation zusammen? Ausserdem klären wir den Unterschied zwischen Continuous Delivery und Continuous Deployment. Und überhaupt: Was treiben wir bei uns in den Firmen mit Jenkins und Konsorten? Auf jeden Fall schiebt Max’ Team dank Continuous Deployment täglich fünf bis sechs Mal eine neue Version auf die Server. Bei Nathan dauert es dank Papierkrieg für gewöhnlich länger, aber er und sein Team setzen jetzt schrittweise das auf, was es vorher noch nicht gab. Und irgendwann wird das Leben dank einer Automatisierung mit fastlane noch einfacher werden. Man wird doch wohl noch mal träumen dürfen! Aber auch dann gilt: fastlane ist kein Continuous Deployment, sondern eben nur eine automatisiertes Deployment.

Und um ganz nebenbei noch mit den alternativen Fakten, von denen wir selbst so überzeugt waren, aufzuräumen: Beim #miomiogate des Kevin K. war nie von Granatapfel-Mio Mio die Rede, es ging um die Ginger-Version. Und Taxis in Dänemark heißen Taxis. Im Land des diktatorischen Kriegsverbrecher (oder kriegsverbrecherischen Diktators? Das war’s wohl erstmal mit Türkeiurlauben) vom Bospurus heissen mehr als ein Taxi Taksi. An dieser Stelle mal der Hinweis, dass die Menschen in Rojava dringend Hilfe benötigen und vielleicht wollt ihr auch spenden? Wenn die MSF ihre Mitarbeiter*innen aus einer Region abziehen, dann ist die Kacke schon heftig am Dampfen. Erdogans Truppen haben in Syrien nichts verloren.

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